Urszula Bonter

Prof. Dr., Universitätsprofessorin am Institut für Germanistik der Universität Wrocław (Breslau) und Leiterin der Forschungsstelle für Sozialgeschichte der deutschen Literatur, seit 2016 ebenfalls Professorin am Institut für Buchwissenschaft.  1998 – Doktorgrad an der Universität Wrocław, Buchveröffentlichung: „Wollen wir uns entkleiden?“ Zur Präsenz des Erotischen im deutschen Roman zwischen 1747 und 1787, Hannover 2000: Wehrhahn. 2006 – Habilitation an der Philologischen Fakultät der Universität Wrocław mit dem Buch Der Populärroman in der Nachfolge von E. Marlitt: Wilhelmine Heimburg, Valeska Gräfin Bethusy-Huc, Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, Würzburg 2005: Königshausen und Neumann. Arbeitsschwerpunkte: Romane und Romantheorie der Aufklärung; deutscher Realismus;  literarische Öffentlichkeit im 18. und 19. Jahrhundert; Buch- und Verlagsgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts; subversive Literatur; Populärliteratur des 18. bis 21. Jahrhunderts. Monographien und Aufsätze zur deutschen Literatur des 18. bis 21. Jahrhunderts, u.a.: Urszula Bonter: Das Romanwerk von Paul Heyse, Würzburg 2008: Königshausen und Neumann; Urszula Bonter/Detlef Haberland/Siegfried Lokatis/Patricia Blume (Hrsg.): Verlagsmetropole Breslau 1800 – 1945, Berlin: De Gruyter Oldenbourg 2015.

 

Lorella Bosco

Dr. Phil. Habil., ist seit 2002 wissenschaftliche Assistentin an der Universität Bari (Italien). 1992-1996: Studium der Germanistik und der Klassischen Philologie an der Universität Bari. 1997-2001: Promotion im Fach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der FU-Berlin. 1998-2000: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Romanischen Seminar und am SPZ der Universität Münster. August 2004: DAAD-Stipendiatin am Peter-Szondi-Institut der FU-Berlin. Oktober 2010-März 2013 (18 Monate): Alexander-von-Humboldt-Stipendium für erfahrene Wissenschaftler. Gastinstitution: Institut für Theaterwissenschaft, FU-Berlin. Projekttitel: «„Wie bunt entfaltet sich mein Anderssein“. Autobiographische Entwürfe und Selbstinszenierungen im Werk Emmy Hennings’». Veröffentlichungen (Auswahl): „Das furchtbar-schöne Gorgonenhaupt des Klassischen". Deutsche Antikebilder (1755-1875), Königshausen&Neumann: Würzburg 2004; Jakob Wassermann, Il mio cammino di tedesco e di ebreo e altri saggi, introduzione e traduzione a cura di Lorella Bosco, Giuntina: Firenze 2006; Tra Babilonia e Gerusalemme. Scrittori ebreo-tedeschi e il ‘terzo spazio’, Bruno Mondadori: Milano 2012. (mit Anke Gilleir), Lust. Schmerz. Künstlerinnen und Autorinnen der deutschen Avantgarde. Aisthesis: Bielefeld 2015.

 

Rebecca Braun

Professorin (Senior Lecturer) der Germanistik an der Lancaster University, Großbritannien. 2014 hat sie das interdisziplinäre Forschungszentrum 'Authors and the World' gegründet (www.authorsandtheworld) und seit 2015 ist sie Co-Direktorin des 'Institute for Social Futures' (www.lancs.ac.uk/social-futures). In beiden Rollen betreibt sie ein Forschungsprogramm, das die Grenzen zwischen ästhetischer Innovation in der Literatur und ihrer gesellschaftlichen Relevanz kritisch hinterfragt. Verschiedene Publikationen zur deutschsprachigen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, mit Schwerpunkt auf den spielerischen Umgang mit der Identität bei u.a. Günter Grass, Elfriede Jelinek, Daniel Kehlmann, sowie vergleichende und soziologische Ansätze zu literarischem Ruhm (literary celebrity) und Weltautorschaft. Zuletzt erschienen (mit Andrew Piper) World Authorship, Sonderheft der Zeitschrift Seminar: A Journal of Germanic Studies, 51/2, 2015, und (mit Emily Spiers) Literary Celebrity, Sonderheft der Zeitschrift Celebrity Studies, 7/4, 2016)

 

Piotr de Bończa Bukowski

Dr. Phil. Habil., Studium der Skandinavistik an der Jagiellonen-Universität in Krakau. 1998 promovierte er zum Dr. phil. und seitdem ist er als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Institut (Abteilung für Schwedische Philologie) derselben Universität tätig. Seit 2007 Dr. habil. Alexander von Humboldt-Stipendiat 2003-2004 und 2015. Seine Forschungsschwerpunkte sind: die skandinavische, deutsche und polnische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Translationstheorie, Literaturübersetzung und vergleichende Kulturgeschichte. Buchpublikationen über Pär Lagerkvist, August Strindberg, literarische Moderne und Translationstheorie. Mitherausgeber der wissenschaftlichen Buchreihe TRANSLATIO.

 

Mateusz Chaberski

M.A., Doktorand im Forschungsbereich Performativity Studies am Institut für Polonistik der Jagiellonen-Universität Krakau. Stipendiat der Polnischen Wissenschaftsstiftung, Redakteur im Verlag der Jagiellonen-Universität. Forschungsschwerpunkte: performing arts (bioart, technoart, digital art, site-specific), assemblage theory, Wissenschaftsgeschichte, performativity and new materialism, Translationstheorie. Zuletzt erschienen: Doświadczenie (syn)estetyczne. Performatywne aspekty przedstawień site-specific [(Syn)aesthetic Experience. Performative Aspects of Site-Specific Art, 2015]

 

Bernd Dolle-Weinkauff

Dr. Phil., Akademischer Oberrat und Kustos am Institut für Jugendbuchforschung an der Goethe-Universität Frankfurt, Honorarprof. der Gesamthochschule Kecskemét (Ungarn), Arbeits- und Forschungsfelder: Geschichte und Theorie der Kinder- und Jugendliteratur und ihrer Medien, Historisches Kinder- und Jugendbuch, Märchen, Bildgeschichte und Comic. Publikationen u.a.: Comics - Geschichte einer populären Literaturform in Deutschland seit 1945. Weinheim, Basel 1990; (Mitherausgeber) Jahrbuch Kinder- und Jugendliteraturforschung 2003 - 2015; Comic, Graphic Novel und Serialität. In: Bild ist Text ist Bild. Narration und Ästhetik in der Graphic Novel. Hg. v. Ursula Klingenböck und Susanne Hochreiter. Bielefeld: Transcript 2014, 151-168; Was ist ein "Geschichtscomic"? Über historisches Erzählen in Comic, Manga und Graphic Novel. In: Comparativ. Zeitschrift für Globalgeschichte und vergleichende Gesellschaftsforschung. Jg. 24 (2014), H. 3, 29 - 47.

 

Joanna Drynda

Dr. Phil. Habil., Universitätsprofessorin der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań, Institut für Germanische Philologie, Lehrstuhl für Österreichische Literatur und Kultur. Werfel- und DAAD-Stipendiatin. Studium der Germanistik in Poznań, Halle/Saale und Klagenfurt. Dissertation zum Thema: Schöner Schein, unklares Sein. Poetik der Österreichkritik im Werk von Gerhard Roth, Robert Menasse und Josef Haslinger (Poznań 2003); Habilitation:  Spiegel-Frauen. Zum Spiegelmotiv in Prosatexten zeitgenössischer österreichischer Autorinnen (Frankfurt/M. 2012). Publikationen zur deutschen und österreichischen Gegenwartsliteratur. Zuletzt erschienen: Neue Stimmen aus Österreich. 11 Einblicke in die Literatur der Jahrtausendwende. Hg. mit Marta Wimmer (Frankfurt/M. 2013); Temperauren des Begehrens. Sinnliche Präsenz und kulturelle Repräsentationen. Studia Germanica Posnaniensia. XXXVI. Hg. mit Monika Szczepaniak (Poznań 2015).

 

Ole Frahm

Mitgründer der Arbeitsstelle für Graphische Literatur (Universität Hamburg), lebt und arbeitet in Frankfurt. Bücher: Geneaologie des Holocaust. Art Spiegelman's MAUS - A Survivor's Tale (2006). Die Sprache des Comics (2010). Artikel: Comics. In: Uwe Wirth (Hg.): Komik. Ein interdisziplinäres Handbuch. Stuttgart 2017, S. 339-350;  Für die Fußnote. In: Matthias Harbeck / Linda-Rabea Heyden / Marie Schröer (Hg.): Comics an der Grenze. Sub/Versionen von Form und Inhalt. Berlin 2017, S. 323-340; Produktion, Distribution und Rezeption von Comics und Graphic Novels. In: Julia Abel / Christian Kein (Hg.): Comics und Graphic Novels, Eine Einführung. Stuttgart 2015, S. 38-55.

 

Wolfgang Hackl

Ao. Univ. Prof. Mag. Dr., Universitätsdozent am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck. Studium der Theologie, Philosophie und Germanistik in Innsbruck. Dissertation: Kein Bollwerk der alten Garde – keine Experimentierbude. Wort in der Zeit (1955–1965). Eine österreichische Literaturzeitschrift. Innsbruck: 1988. Habilitation 1999: Eingeborene im Paradies. Die literarische Wahrnehmung des alpinen Tourismus im 19. und 20. Jahrhundert. Tübingen: Niemeyer 2004. Publikationen vor allem zur österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, zur Zeitschriftenforschung und zu Landeskunde und Literatur im DaF/Z-Unterricht. Edition gem. mit Wolfgang Wiesmüller von Briefen Adalbert Stifters im Rahmen der Historisch-kritischen Stifter-Ausgabe. Bd. 11.4 (1859-1862). Zuletzt erschienen: Sprache – Literatur – Erkenntnis. Hg. gem. mit Kalina Kupczyńska u. Wolfgang Wiesmüller, Wien: Praesens 2014 (zugleich: Stimulus 2012); Satire - Ironie - Parodie. Aspekte des Komischen in der deutschen Sprache und Literatur. Hg. gem. mit Klaus Amann, Innsbruck: iup 2016 (= Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft: Germanistische Reihe, 85).

 

Martin A. Hainz

Dr. Phil., forschte und lehrte an den Universitäten von Wien, Berlin (FU), Dublin (TDC), Trondheim (NTNU), Temeswar und Iasi, Humboldt-Alumnus. Studium der Germanistik Wien. Dissertation zum Thema Entgöttertes Leid – Zur Lyrik Rose Ausländers unter Berücksichtigung der Poetologien von Theodor W. Adorno, Peter Szondi und Jacques Derrida (Tübingen 2008). Publikationen u.a. zur deutschen und österreichischen Literatur vornehmlich des 18.-20. Jahrhunderts wie der Gegenwart, zu Literaturtheorie, Philosophie der Aufklärung, Neomarxismus, Dekonstruktion, post colonial. Zuletzt erschienen: »Silbenzwang«. Text und Transgreß bei Friedrich G. Klopstock, unter besonderer Berücksichtung des „Messias“ (Tübingen 2017); Lapsus. Annotationen zu einer Fehler[kultur]wissenschaft. (Würzburg 2014). Homepage: http://germanistik.univie.ac.at/personen/hainz-martin.

 

Gudrun Heidemann

Dr. Phil. Habil., Studium der Literaturwissenschaft, Slavistik und Philosophie in Bielefeld, Promotionsstipendiatin des Landes NRW, DAAD und der DFG in Bochum und Bielefeld; ebd. langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin, DAAD-Entsandte und wissenschaftliche Mitarbeiterin zunächst am Institut für Germanistik der Universität Wrocław, derzeit der Universität Łódź. 2016 Habilitation an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg mit der Studie Sehsüchte. Fotografische Rekurse in Literatur und Film (erscheint 2017 bei Fink), Dissertation über russische Exilprosa der 1920er Jahre. Mitherausgeberin u. a. der Sammelbände Leibesvisitationen. Der Körper als mediales Politikum in den (post)sozialistischen Kulturen und Literaturen (2014 zus. mit T. Erdbrügger, S. Krause u. A. Pełka), Medienprothesen und Medienkollisionen (2015 zus. mit S. Kaul), seit 2016 Redaktionsleiterin und Mitherausgeberin von Convivium, Germanistisches Jahrbuch Polen

 

Nina Heindl

M.A., wissenschaftliche Hilfskraft am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln. Stipendiatin der RUB Research School Plus. Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in Bochum. Laufendes Dissertationsprojekt: Künstlerische Formen des Mediums Comic ausgehend vom Werk Chris Wares (AT). Publikationen zur Ästhetik und Medialität des Comics, insbes. zu Chris Wares Schaffen, Moderne und zeitgenössische Kunst, insbes. Skulptur und die Thematisierung von Disability. Zuletzt erschienen: Notwendige Unzulänglichkeit. Künstlerische und mediale Repräsentationen des Holocaust. Hg. mit Véronique Sina, Münster u.a. (im Erscheinen); Exploiting, Degrading, and Repellent. Against a biased Interpretation of Contemporary Art about Disability, in: Disability and Art History. Hg. v. Elizabeth Howie/Ann Millett-Gallant, London u.a. 2016, S. 29–46; Die leisen Bildlaute des Chris Ware. Wirk- und Seinsweisen von Sprechblasen und Onomatopöien, in: Bildlaute und laute Bilder. Zur ‚Audiovisualität‘ von Bilderzählungen. Hg. v. Christian Bachmann, Berlin 2014, S. 149–168.

 

Carola Hilmes

Prof. Dr. Phil. Habil., außerplanmäßige Professorin an Goethe-Universität Frankfurt/Main und Visiting Professor am German Department der University of Malta, Publikationen zur Genderforschung, zu Theorie und Geschichte der Autobiographie, zur Reiseliteratur und zur deutschsprachiger Gegenwartsliteratur. Auswahl: Das inventarische und das inventorische Ich: Grenzfälle des Autobiographischen (Heidelberg 2000); Skandalgeschichten. Aspekte einer Frauenliteraturgeschichte (Königstein/Ts. 2004); Projektionen – Imaginationen – Erfahrungen. Indienbilder der europäischen Literatur (hg. gemeinsam mit Winfried Eckel u. Werner Nell, Remscheid 2008); Staging EXPORT – VALIE zu Ehren (hg. gemeinsam mit Margarete Lamb-Faffelberger. New York u.a. 2010), Christa Wolf-Handbuch. Leben, Werk, Wirkung (hg. gemeinsam mit Ilse Nagelschmidt, Stuttgart 2016).

 

Joanna Jabłkowska

Prof. Dr. Phil., Professorin am Institut für Germanistik der Universität Łódź. Forschungsschwerpunkte: deutschsprachige Literatur im 20. und 21. Jahrhundert, Literatur und Politik, Erinnerung und Gedächtnis in Literatur und Kultur, Utopie und Apokalypse. Zuletzt erschienen: Gedächtnis und Gemütlichkeit. Zur kritischen ‚Aufarbeitung‘ der Vergangenheit in der österreichischen Literatur. In:  TEXT + KRITIK. Sonderband Österreichische Gegenwartsliteratur. IX/2015, S. 7-19; Distanziertes Engagement. Das Konzept der Tragödie in Heiner Müllers Schaffen. Am Beispiel von ‚Der Horatier‘. In: Vom kritischen Intellektuellen zum Medienprominenz? Zur Rolle von Intellektuellen in Literatur und Gesellschaft vor und nach 1989. Hg. v. Carsten Gansel, Werner Nell. transcript: Bielefeld 2016, S.215-230; Sprachsatire, Pazifismus und Ohnmacht. Karl Kraus und der Erste Weltkrieg. In: Kriegstaumel und Pazifismus. Jüdische Intellektuelle im Ersten Weltkrieg. Hg. V. Hans Richard Brittnacher, Irmela von der Lühe. Lang: Frankfurt am Main 2016, S. 51-66; „Diese Unruhe ist es, die in den geglückten Reisebüchern tickt.“ Alfred Anderschs Italienbild. In: Alfred Andersch. Engagierte Autorschaft im Literatursystem der Bundesrepublik. Hg. v. Norman Ächtler. Metzler: Stuttgart 2016, S. 148-162.

 

Joachim Jacob

Prof. Dr. Phil., Professor für Neuere Deutsche Literaturgeschichte und Allgemeine Literaturwissenschaft am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen. Studium der Germanistik, Philosophie und Politischen Wissenschaften in Heidelberg, Frankfurt/Main und Konstanz. Promotion mit einer Arbeit zum Thema: Heilige Poesie. Zu einem literarischen Modell bei Pyra, Wieland und Klopstock (Tübingen 1997); Habilitation über Die Schönheit der Literatur. Zur Geschichte eines Problems von Gorgias bis Max Bense (Tübingen 2007). Veröffentlichungen u.a. zur Literatur des 18. Jahrhunderts und der Moderne, zur literarischen Ästhetik sowie zum deutschen Pietismus. Zuletzt erschienen: Prinzip Wiederholung. Zur Ästhetik von System- und Sinnbildung in Literatur, Kunst und Kultur aus interdisziplinärer Sicht, Hg. mit Károly Csúri, Bielefeld 2015; Lebensart vermitteln. Lebensregeln und Verhaltenslehren im Pietismus, in: „Schrift soll leserlich seyn”. Der Pietismus und die Medien, hg. v. Christian Soboth u.a., Bd. 2, S. 587-599; Zwischen Haiku und Artikel 3.3 – zur Lyrik Alfred Anderschs, in: Alfred Andersch. Engagierte Autorschaft im Literatursystem der Bundesrepublik, hg. v. Norman Ächtler, Stuttgart 2016, S. 178-195.

 

Katarzyna Jaśtal

Dr. Phil. Habil., unterrichtet an der Jagiellonen-Universität Krakau. Studium der Germanistik in Krakau, Freiburg im Breisgau, Wien. Promovierte mit der Arbeit Erzählte Zeiträume. Kindheit in der Habsburger Monarchie in den Autobiographien von E. Canetti, M. Sperber, G.v.Rezzori. Herausgeberschaft von Aufsätzen zur österreichischen Literatur des 20. u.19. Jh.s. sowie von Bänden zur Transkulturalität. Habilitierte dank dem Humboldtstipendium mit dem Buch Körperkonstruktionen in der frühen Prosa Heinrich Heines (2009). In letzter Zeit beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit der Briefkultur des 19. Jh. (Mitherausgeberschaft des Bandes Gesprächsspiele und Ideenmagazine. Heinrich von Kleist und die Briefkultur um 1800  (2013) und Verkörperungen des Nationalen (Monografie Niemcy: naród i ciało, 2015).

 

Jadwiga Kita-Huber

Dr. Phil. Habil., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut der Germanistik der Jagiellonen-Universität Krakau. Stipendiatin des DAAD, des Franz-Werfel-Programms, der Stiftung zur Förderung der Polnischen Wissenschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung. Studium der Germanistik und Philosophie in Krakau und Jena. Dissertation zum Thema Verdichtete Sprachlandschaften. Paul Celans lyrisches Werk als Gegenstand von Interpretation und Übersetzung (Heidelberg 2004). Publikationen zu Poetik und Ästhetik, Religion und Literatur, insb. zu den Wechselbeziehungen zwischen Bibel/Bibelkritik und Literatur um 1800, zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und literarischen Übersetzung. Zuletzt erschienen: Jean Paul und das Buch der Bücher. Zur Poetisierung biblischer Metaphern, Texte und Konzepte, Hildesheim, Zürich und New York 2015.

 

Maria Kłańska

Prof. Dr., o. Professorin, Leiterin des Lehrstuhls Deutsche Literatur am Institut für germanische Philologie der Jagellonen-Universität Krakau. Humboldt-Stipendiatin, Herder-Preisträgerin, Benefizientin des Professoralsubsidiums der FNP (Stiftung für Polnische Wissenschaft) „Der Meister“. Studium der Germanistik und Altphilologie an der JU.  Dissertation:  Mit Odyseusza w literaturze niemieckojęzycznej XX wieku (1978, Publikation Krakau 1982); Habilitation Problemfeld Galizien in deutschsprachiger Prosa zwischen 1846 und 1914, (Krakau 1985; Wien, Köln, Weimar 1991); Professur: Aus dem Schtelt in die Welt 1772-1938, (Wien, Köln, Weimar 1994). Publikationen zu: österreichischer Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts; Galizien und der Bukowina in deutschsprachiger Literatur; Ostjudentum, Nachleben der Antike und der Bibel in der modernen Literatur; zur norwegischen Literatur. Zuletzt erschienen: Między pamięcią a wyobraźnią. Uniwersum poezji Rose Ausländer, Wrocław 2015.

 

Hermann Korte

Prof. Dr. Phil., bis 2014 Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik an der Universität Siegen; Herausgeber des „Kritischen Lexikons zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“ (KLG), Redaktionsleiter der Zeitschrift „TEXT + KRITIK“; Mitherausgeber des „Benn Forum“. Zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Literatur des 18. Bis 21. Jahrhunderts. Zuletzt erschienen: Herder/Goethe/Frisi/Möser: Von Deutscher Art und Kunst. Einige fliegende Blätter (2014); Medien der Theatergeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts (2015); (Hg.): Österreichische Gegenwartsliteratur, Sonderband von TEXT + KRITIK IX/2015.

 

Kalina Kupczyńska

Dr. Phil., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Institut der Universität Lodz. Humboldt-, Werfel- und DAAD-Stipendiatin. Studium der Germanistik in Lodz, Passau und Wien. Dissertation zum Thema: Vergeblicher versuch das fliegen zu erlernen – Manifeste des Wiener Aktionismus. (Würzburg 2012). Publikationen zur deutschen und österreichischen Avantgarde, zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, zu Comics und Graphic Novels, insb. zu Adaptionen literarischer Texte sowie zu Comic-Autobiographien. Zuletzt erschienen: Comic in Polen, Polen im Comic. Hg. mit Renata Makarska, Berlin 2016; Poetik des Gegenwartsromans. Hg. mit Nadine J. Schmidt, Sonderband Text+Kritik, München 2016; Literatur, Sprache und Institutionen. Hg. v. Joanna Jablkowska/Kalina Kupczynska/Stephan Müller, Wien 2016.

 

Paul Michael Lützeler

Prof. Dr. Phil., ist Rosa May Distinguished University Professor in the Humanities an der Washington University in St. Louis. Er ist dort Direktor des von ihm gegründeten Max Kade Center for Contemporary German Literature und unterrichtet in der Germanistik, Komparatistik und in European Studies. Seine Forschungsgebiete sind die europäische Romantik, Exilliteratur mit dem Schwerpunkt Hermann Broch, der literarische Europadiskurs und die deutschsprachige Gegenwartsliteratur. Er ist Begruender und Herausgeber von "Gegenwartsliteratur. Ein germanistisches Jahrbuch". Er ist Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Akademien und Empfaenger zahlreicher Auszeichnungen (u.a. Goethe Medaille und Humboldt-Forschungspreis).

 

Karolina Matuszewska

M. A., Lektorin am Germanistischen Institut der Universität Szczecin. Doktorandin der Fachrichtung Literaturwissenschaft an der Philologischen Fakultät der Universität Szczecin. Studium der Germanistik und der Romanistik in Szczecin, Erasmus-Stipendiatin in Leipzig. In Vorbereitung die Dissertation zum Thema Der Weltenkonstrukteur: Paul Scheerbarts Frauen- und Männerbilder. Forschungsbereiche: die Darstellungsweise des Orients, die Phantastik und die Geschlechterproblematik im Werk von Paul Scheerbart, die Deutschschweizer Gegenwartsliteratur (u. a. das Schaffen von Urs Widmer), Translatologie.

 

Christian Moser

Prof. Dr. Phil., seit 2009 Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bonn und Leiter der dortigen Abteilung für Komparatistik. Studium der Anglistik, Germanistik und Komparatistik in Bonn und Oxford; Promotion 1992; Habilitation 2003; Chair Professor of German Literature an der Universiteit van Amsterdam von 2008 bis 2009. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft; Herausgeber von Komparatistik. Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft; Mitglied im Editorial Board des European Journal of Life Writing. Arbeitsschwerpunkte: Kultur- und Mediengeschichte der Subjektivität; Literatur und Ethnographie; Kultur- und Begriffsgeschichte des Barbarischen; Geschichte literarischer Gegenwarts- und Globalreferenzen. Zuletzt erschienen: (Mhg.) Figuren des Globalen. Weltbezug und Welterzeugung in Literatur, Kunst und Medien, Göttingen 2014; (Mhg.) Schreiben nach Kleist. Literarische, mediale und theoretische Transkriptionen, Freiburg i. Br. 2014; (Mhg.) Barbarism Revisited. New Perspectives on an Old Concept, Leiden 2015; (Mhg.) Sich selbst aufs Spiel setzen. Spiel als Technik und Medium der Subjektivierung, München 2016.

 

Katarzyna Norkowska

Dr. Phil., wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Nikolaus-Kopernikus-Universität in Toruń, Lehrstuhl für Germanistik. Humboldt- und DAAD-Stipendiatin. Studium der Germanistik in Toruń und Göttingen. Dissertation zum Thema: Ein vereinnahmter Klassiker? Das Goethe-Bild im Werk Gottfried Benns (Wrocław/Dresden 2009). Publikationen zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, zur DDR-Literatur (vor und nach der ,Wende‘). Zuletzt erschienen: Sprache und Identität – Philologische Einblicke. Hg. mit Edyta Grotek, Berlin 2016.

 

Andrzej Pawelec

Dr. Phil. Habil., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Englische Philologie der Jagiellonen-Universität Krakau. Stephan-Báthory-Stiftung-Stipendiat. Studium der Anglistik in Krakau und der Philosophie in Krakau und Aberystwyth. Dissertation zum Thema: Liberalne teorie sprawiedliwości [Liberale Theorien der Gerechtigkeit] (Philosophische Fakultät der Jagiellonen-Universität Krakau 1996). Wichtigste Veröffentlichungen:  Znaczenie ucieleśnione [Verkörperter Sinn] (Kraków 2005) und Metafora pojęciowa a tradycja [Konzeptuelle Metapher und Tradition] (Kraków 2006). Aktuelles Forschungsthema (zusammen mit Magdalena Sitarz): Jizchak Katzenelsons Dos lid funem oysgekhargetn yidishn folk [Das Lied vom ausgemordeten jüdischen Volk] –  Übersetzungen und Rezeption, siehe dazu: https://plus.google.com/103151046891121309398

 

Artur Pełka

Dr. Phil., wissenschaftlicher Assistent in der Abteilung für Deutschsprachige Medien und Österreichische Kultur am Institut für Germanische Philologie der Universität Łódź; Humboldt-Stipendiat. 2004 Promotion zum Körperdiskurs in Theatertexten von Elfriede Jelinek und Werner Schwab. Publikations- und Forschungsschwerpunkte: Drama im 20./21. Jahrhundert, deutschsprachiges Theater in Polen, österreichische Gegenwartsliteratur, Körperlichkeit und Gewalt, gender- und queer-studies. Herausgeber diverser Sammelbände; zuletzt erschien seine Monographie: Das Spektakel der Gewalt – die Gewalt des Spektakels Deutschsprachige Theatertexte zwischen 9/11 und Flüchtlingsdrama. Bielefeld: transcript 2016.

 

Jan Röhnert

Prof. Dr., seit 2011 Heyne-Juniorprofessor für neuere und neueste Literatur in der technisch-wissenschaftlichen Welt an der TU Braunschweig; Studium der Literaturwissenschaften, Auslandsgermanistik und Romanistik in Jena und Genua, wiss. Mitarbeiter am Institut für Germanistik der FSU Jena bis 2008, danach bis 2010 als DAAD-Lektor in Sofia/Bulgarien. Promotion "Springende Gedanken und flackernde Bilder." Lyrik im Zeitalter der Kinematographie. Cendrars Ashbery Brinkmann (Göttingen: Wallstein 2007), Habilitation Selbstbehauptung. Autobiographisches Schreiben vom Krieg bei Goethe, Heine, Fontane, Benn, Jünger, Handke (Frankfurt/M.: Klostermann 2013). Neben der Autobiographieforschung Schwerpunkte insbesondere im Bereich der Lyrik, der Gegenwartsliteratur, der Geopoetik und der literarischen Adaption von Naturwissenschaft und Technik. Zuletzt wurden von ihm herausgegeben: Technische Beschleunigung – ästhetische Verlangsamung? Mobile Inszenierung in Literatur, Film, Musik, Alltag und Politik (Köln/Weimar/Wien: Böhlau 2015) sowie Wulf Kirsten – die Poesie der Landschaft. Gedichte, Gespräche, Lektüren (München: Lyrik Kabinett 2016).

 

Oliver Ruf

Prof. Dr., Professor an der Fakultät Digitale Medien der Hochschule Furtwangen. Gastprofessor/Gastdozent u.a. an der Universität der Künste Berlin und der Zürcher Hochschule der Künste. Herausgeber der Schriftenreihe »Medien- und Gestaltungsästhetik« im transcript-Verlag, Fachgutachter der Alexander von Humboldt-Stiftung für das Feodor Lynen-Forschungsstipendien-Programm sowie Fachreferent/Referatsleiter »Gegenwartsästhetik/-literatur« bei IASLonline. Publikationen zur Typographie-, Telefon-, Film- und Smartphone-Ästhetik, zu digitalen Mediengesten, zu Kulturtechniken, zu medien-, kommunikations- und designreflexiven, -theoretischen und -produktionsorientierten Fragestellungen, zur Medien- und Designkultur, zum intermedialen Storytelling, zur historischen Avantgarde, zur Technik- und Literaturvermittlung sowie zur deutschsprachigen Literatur, insbes. der Moderne und Gegenwart. Zuletzt erschienen: Wie aus Theorie Praxis wird. Mithg., München 2016; Kreatives Schreiben, Tübingen 2016; Zeitwerk. Hg., Freiburg i.Br. 2015; Platons Phaidros oder Vom Schönen. Hg., Hannover 2015; Die Hand. Eine Medienästhetik, Wien 2014; Wischen und Schreiben, Berlin 2014.

 

Christoph Schmitt-Maaß

Dr. Phil., Humboldt Fellow am St John’s College (Oxford), am Department of German (Princeton) und an der Ludwig-Maximilians Universität München. Stipendiat in Weimar, Marbach, Gotha, Zürich, Wien, Los Angeles und Halle. Studium der Neueren deutschen Literatur & Medien sowie der Religionswissenschaft in Marburg, Zürich und Luzern. Dissertation in Basel zum Thema: Das gefährdete Subjekt. Selbst- und Fremdforschung in gegenwärtiger Ethnopoesie  (Heidelberg 2011). Publikationen zur deutschsprachigen Literatur 1700 bis Gegenwart. Zuletzt erschienen: Vertriebene Vernunft? Aufklärung und Exil nach 1933. Hg. mit Daniel Fulda,  Paderborn 2017; „Gottes furcht“ und „honnêteté“. Die Erziehungsinstruktionen für Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg-Preußen durch August Hermann Francke und Gottfried Wilhelm Leibniz, Hg., Halle 2016; Fénelon in the Enlightenment. Traditions, Adaptations, and Variations. Hg. mit Stefanie Stockhorst, Doowhan Ahn, Amsterdam 2014.

 

Monika Schmitz-Emans

Prof. Dr., Professorin am Lehrstuhl für Komparatistik der Ruhr-Universität Bochum. Studium der Germanistik, Philosophie, Italianistik, Pädagogik in Bonn. Habilitation zum Thema: Schrift und Abwesenheit. Historische Paradigmen zu einer Poetik der Entzifferung und des Schreibens (München 1995). Seit 2007 Präsidentin der Jean Paul-Gesellschaft. Publikationen zur allgemeinen Literaturtheorie und Poetik, komparatistischen Stoff-, Motiv und Einflussforschung, Comics und Graphic Novels sowie Geschichte und Geschichtlichkeit im literarischen Medium. Zuletzt erschienen: (mit Christian A. Bachmann) Literatur-Comics. Adaptationen und Transformationen der Weltliteratur, Berlin/Boston 2012; Literaturgeschichte und Bildmedien. Hg. mit Achim Hölter, Heidelberg 2015; Bewegungsbücher. Spielformen, Poetiken, Konstellationen. Hg. mit Christian A. Bachmann und Laura Emans, Berlin 2016.

 

Marie Schröer 

M.A., Übersetzerin, freie Journalistin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik (Universität Potsdam) und Lehrbeauftragte der Universität Potsdam und der HU Berlin. Stipendiatin der Universität Potsdam und der Friedrich-Ebert-Stiftung. Studium der Romanistik und Anglistik/Amerikanistik in Potsdam/Berlin. Dissertationsprojekt zum autobiografischen Comic in Frankreich. Publikationen zu Comics und Kulinaristik. Zuletzt erschienen: „Graphic Memoirs – autobiografische Comics“, in: Comics und Graphic Novels. Eine Einführung. Hg. v. Julia Abel/Christian Klein, Stuttgart 2016; „Personnalités multiples. L’autoportrait en bande dessinée“, in: Trajectoires [Hors série, En ligne], 2016; Comics an der Grenze. Sub/Versionen von Form und Inhalt. Hg. von Matthias Harbeck/Linda Heyden/Marie Schröer, Berlin 2017.

 

Véronique Sina

Dr. Phil., wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) und Koordinatorin im Bereich der Gender und Queer Studies (GeStiK) an der Universität zu Köln tätig. Studium der Anglistik/Amerikanistik und Medienwissenschaft in Bochum. Dissertation zur Rolle der Kategorie Gender für die Konstitution von Comic und Film. Publikationen und Forschungstätigkeit zu Gender und Medien, Comic- und Intermedialitätsforschung, Prozessen der Remedialisierung, Medienästhetik, Medien- und Kulturtheorie, Holocaust Studies sowie Jewish Cultural Studies. Zuletzt erschienen: Comics intermedial. Beiträge zu einem interdisziplinären Forschungsfeld. Hg. mit Christian Bachmann und Lars Banhold, Essen 2012; Comic – Film – Gender. Zur (Re-)Medialisierung von Geschlecht im Comicfilm (Edition: Medienwissenschaft). Bielefeld 2016; Notwendige Unzulänglichkeit. Künstlerische und mediale Repräsentationen des Holocaust (Reihe: Kunstgeschichte) Hg. mit Nina Heindl, Münster 2017.

 

Magdalena Sitarz

Dr. Phil. Habil., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanische Philologie der Jagiellonen-Universität Krakau. Stephan-Báthory-Stiftung- und Humboldt-Stipendiatin. Studium der Germanistik in Krakau und Wien und der Jiddistik in Oxford. Dissertation zum Thema: Yiddish and Polish Proverbs –  Linguistic and Cultural Contacts (Kraków 2000). Publikationen zur jiddischen Literatur, Sprache und Kultur des 20. Jahrhunderts. Zuletzt erschienen:  Literature as a Medium for Memory. The Universe of Sholem Asch’s Novels (Frankfurt am Main 2013).

 

Michael Sobczak

Dr. Phil., Studium der Germanistik an der Jagiellonen-Universität, Krakau (2004-2009); Doktoratsstudium im Bereich der Literaturwissenschaft (2010-2014); Dissertation zum Thema Das christliche Weltbild in der Prosa der österreichischen Dichterin Paula von Preradović; Assistent am Institut für Germanische Philologie, Jagiellonen-Universität; Zuletzt erschienen: Die Rezeption der Legende von Maurus und Placidus in den Werken von Paula von Preradović, in: Katarzyna Jaśtal, Paweł Zarychta, Anna Dąbrowska (Hrsg.): Odysseen des Humanen. Antike, Judentum, Christentum in der deutschsprachigen Literatur. Festschrift für Prof. Dr. Maria Kłańska, Peter Lang, Frankfurt am Main 2016, S. 269-277.

 

Dorota Sośnicka

Univ.-Prof. Dr. Habil., a. o. Professorin für die deutschsprachige Literatur am Institut für Germanistik der Universität Szczecin, Leiterin des Lehrstuhls für Literatur und Kultur Deutschsprachiger Länder. DAAD- und Humboldt-Stipendiatin, Stipendiatin der Schweizerischen Kulturstiftungen „Pro Helvetia“ und des Kantons Thurgau. Germanistikstudium und 1998 Promotion an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań (Wie handgewobene Teppiche: Die Prosawerke Gerhard Meiers, Bern 1999); 2009 Habilitation an der Universität in Łódź mit der Arbeit Den Rhythmus der Zeit einfangen: Erzählexperimente in der Deutschschweizer Gegenwartsliteratur unter besonderer Berücksichtigung der Werke von Otto F. Walter, Gerold Späth und Zsuzsanna Gahse (Würzburg 2008). Zahlreiche Publikationen zur Erzähltheorie sowie zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, insbesondere zur Literatur der deutschen Schweiz, u. a. Ein neuer Aufbruch? 1991–2011: Die Deutschschweizer Literatur nach der 700-Jahr-Feier (Hg. mit Malcolm Pender, Würzburg 2012), Redaktorin der Zeitschrift „Colloquia Germanica Stetinensia“.

 

Małgorzata Sugiera

Prof. Dr. Phil., Professorin an der Jagiellonen-Universität Krakau, Leiterin des Forschungsbereich Performativity Studies am Institut für Polonistik. Research Fellow der Alexander von Humboldt Stiftung, des DAAD, des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen in Vienna, Svenska Institutet, the American Andrew Mellon Foundation, 2015/2016 am Internationalen Forschungszentrum “Interweaving Performance Cultures” an der Freien Universität in Berlin, aktuell Forschungsaufenthalt an der Sao Paulo Universität, Brasilien. Forschungsschwerpunkte: performative arts, gender and queer studies, performativity and memory, vor allem im Kontext der Wissenschaftsgeschichte. Zuletzt erschienen: Upiory i inne powroty. Pamięć –Historia – Dramat (Ghosts and other Returns. Memory – History – Drama, 2005), Inny Szekspir (Other Shakespeare, 2009), Nieludzie. Donosy ze sztucznych natur (Non-humans. Reports from Nonantural Natures, 2015) mit Mateusz Borowski, W pułapce przeciwieństw. Ideologie tożsamości (In the Trap of Opposites. Ideologies of Identity, 2012) und Sztuczne natury. Perfor-manse technonauki i sztuki (Nonnatural Natures: Performances of Technoscience and Arts). Zahlreiche wissenschaftliche und literarische Übersetzungen aus dem Englischen, Deutschen und Französischen.

 

Monika Szczepaniak

Prof. Dr. Habil., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Bydgoszcz. Stipendiatin der Stiftung zur Förderung der Polnischen Wissenschaft, der Alexander von Humboldt-Stiftung, des DAAD. Studium der Germanistik in Rzeszów und Hamburg. Promotion zum Thema Dekonstruktion des Mythos in ausgewählten Prosawerken von Elfriede Jelinek (Frankfurt a. M. 1998). Habilitation zum Thema Männer in Blau. Blaubart-Bilder in der deutschsprachigen Literatur (Köln/ Weimar 2005). Publikationen zu deutschsprachiger Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, Elfriede Jelinek, Männlichkeitskonstruktionen, Krieg und Gewalt, Liebe und Begehren in Literatur und Kultur. Zuletzt erschienen: Cold fronts. Kältewahrnehmungen in Literatur und Kultur vom 18. bis 20. Jahrhundert, hg. mit Inge Stephan, Themenheft von Colloquia Germanica, Band 43, H. 1/2 (2013); Poetiken des Auf- und Umbruchs, hg. mit Dagmar von Hoff, Lena Wetenkamp, Frankfurt a. M. 2013; Temperaturen des Begehrens. Sinnliche Präsenz und kulturelle Repräsentationen, hg. Mit Joanna Drynda, Themenheft von Studia Germanica Posnaniensia 36 (2015). Homepage: www.monika.szczepaniak.ukw.edu.pl

 

Robert Walter-Jochum

Dr. Phil., wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Neuere deutsche Literatur, z.Zt. im Projekt „Gefühle religiöser Zugehörigkeit und Rhetoriken der Verletzung in Öffentlichkeit und Kunst“ am Sonderforschungsbereich „Affective Societies“, Freie Universität Berlin. Studium der Neueren deutschen Literatur, Neueren Geschichte und Philosophie in Berlin und Brüssel. Dissertation zum Thema: Autobiografietheorie in der Postmoderne. Subjektivität in Texten von Johann Wolfgang von Goethe, Thomas Bernhard, Josef Winkler, Thomas Glavinic und Paul Auster (Bielefeld 2016). Forschungsschwerpunkte: Autobiografie, Gegenwartsliteratur, Narratologie, Literatur und Religion, Literaturwissenschaft und Affect Studies. Zuletzt erschienen: Doderer-Gespräche. Mit einer Grundlegung zu Paul Elbogen. Schriften der Heimito von Doderer-Gesellschaft, Bd. 7. Hg. mit Achim Hölter u. a. Würzburg 2016; Religion und Literatur im 20./21. Jahrhundert. Motive, Sprechweisen, Medien. Hg. mit Tim Lörke. Göttingen 2015; Von den Rändern zur Moderne. Studien zur deutschsprachigen Literatur zwischen Jahrhundertwende und Zweitem Weltkrieg. Hg. Mit Tim Lörke und Gregor Streim. Würzburg 2014.